Betzepower Lëtzebuerg
Verein
Aktivitäten
Mitgliedschaft


1. FC Kaiserslautern
  Team
  Spielplan
  Tabelle
   
  Geschichte
  Vereinsführung
  Erfolge
  BL-Bilanz
  Stadion
  Sponsoren
  Fritz Walter
  Fotos


Community
  Gästebuch
  Tippspiel
  Links
  Archiv
  Impressum

Die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern

Datum:Ereigniss:
02.06.1900
Gründung des FC 1900 Kaiserslautern als Zusammenschluß des FC Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899.
1901
Gründung des FC Palatia 1901 Kaiserslautern.
1902
Gründung des FC Bavaria 1902 Kaiserslautern.
1909
Der FC 1900 Kaiserslautern erringt erstmals die Meisterschaft des Westkreises im Süddeutschen Fußballverband.
01.03.1909
Der FV 1900 Kaiserslautern entsteht aus der Fusion der Klubs FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902.
1919
Der FV Kaiserslautern schafft die Qualifikation für die neugeschaffene Bezirksliga.
13.05.1920
Die Anlage des FV Kaiserslautern auf dem Betzenberg wird ihrer Bestimmung übergeben.
1923
Durch Reduzierung der Bezirksligen muß der FV Kaiserslautern die Klasse verlassen.
28.05.1929
FV 1900 und SV Phönix 1910 fusionieren zu FV/Phönix Kaiserslautern.
1932
Umbenennung in 1. FC Kaiserslautern
1933
2. Platz in der Bezirksliga und damit Qualifikation für die Endrunde um die Süddeutsche Meisterschaft (8. und letzter Platz).Der 1. FCK qualifiziert sich für die neugebildete Gauliga.
1935
Abstieg in die Bezirksklasse.
1937
Wiederaufstieg in die Gauliga.
1938
Erneut steigt der 1. FC aus der Gauliga ab
1939
Der Fahrstuhl ging wieder nach oben: Sofortige Rückkehr in die Gauliga.
14.07.1940
Fritz Walter wird erster Nationalspieler des FC Kaiserslautern: Der 19jährige debütiert beim 9:3 gegen Rumänien als dreifacher Torschütze!
1942
Meisterschaft im Gau Westmark und erstmalige Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.
15.06.1947
Gewinn der französischen Zonenmeisterschaft
08.08.1948
Der Titel in der französischen Zone wurde verteidigt, nach Siegen in der DM-Endrunde gegen 1860 München und TuS Neuendorf stand der FCK erstmals im Finale. Der 1. FC Nürnberg setzte sich in Köln-Müngersdorf aber noch knapp mit 2:1 durch
09.07.1949
Mit einem 2:1 n. V. gegen Offenbach wird Kaiserslautern Dritter in der Deutschen Meisterschaft. Erneut hatte der 1. FCK zuvor die französische Zonenmeisterschaft gewonnen.
04.06.1950
Nach dem erneuten Gewinn der französischen Zonenmeisterschaft scheitert der 1. FC im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft mit 2:5 am VfB Stuttgart.
30.06.1951
Erstmals wird der 1. FC Kaiserslautern Deutscher Meister! Mit einem 2:1 im Berliner Olympiastadion über Preußen Münster läutet der Klub die erfolgreichste Ära seiner Geschichte ein.
21.06.1953
Zweiter Gewinn des Deutschen Meistertitels in Berlin: Der VfB Stuttgart wurde im Finale mit 4:1 bezwungen!
23.05.1954
Sensationell verlieren Walter & Co. in Hamburg das Finale um die Deutsche Meisterschaft mit 1:5 gegen den Außenseiter Hannover 96.
04.07.1954
Deutschland feiert in Bern mi dem 3:2 über Ungarn erstmals den Gewinn der Weltmeisterschaft! Mit Kohlmeyer, Eckel, Werner Liebrich, Ottmar und Fritz Walter stehen fünf Lauterer in der Elf von Sepp Herberger.
26.06.1955
Wie im Vorjahr scheitert der FCK auch diesmal erst im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft - Rot-WeißEssen setzt sich in Hannover mit 4:3 durch.
22.04.1956
Der 1. FCK sichert sich zum viertenmal in Serie den Titel des Oberligameisters Südwest.
28.04.1957
Der 1. FC Kaiserslautern wiederholt seinen Titelgewinn in der Oberliga Südwest.
13.09.1961
Im DFB-Pokalfinale unterliegen die Pfälzer dem SV Werder Bremen mit 0:2.
12.05.1963
Nach fünfjähriger Abstinenz wird der 1. FCK wieder Meister der Oberliga Südwest.
11.05.1964
Die erste Saison in der neugegründeten Fußball-Bundesliga beenden die "Roten Teufel" auf dem 12. Rang.
06.04.1968
Desaster an der Wedau - der FCK verliert beim MSV Duisburg 0:7 - klarste Niederlage in der Bundesliga(am 23. März 1985 noch ein 0:7 in Mönchengladbach).
05.12.1970
Der VfB Stuttgart nimmt die Hürde Betzenberg mit 5:0 und bringt damit den Lauterern die höchste Heimniederlage in der Bundesliga bei.
01.07.1972
Chancenlos blieben die "Roten Teufel" in ihrem zweiten DFB-Pokalfinale in Hannover: Gegen VizemeisterFC Schalke 04 unterlagen die Pfälzer mit 0:5!
13.09.1972
Der erste Europacup-Auftritt des 1. FC endet bei Stoke City mit einer 1:3 Niederlage.
20.10.1973
Der Deutsche Meister Bayern München erlebt am Betzenberg ein Debakel: Nach 4:1-Führung verlieren die Münchner im Lauterer Endspurt (sechs Tore in 30 Minuten) mit 4:7.
26.06.1976
In Frankfurt steht Kaiserslautern zum drittenmal im DFB-Pokalfinale. Wieder setzt es eine Niederlage, derHamburger SV gewinnt verdient mit 2:0.
02.05.1981
Vierte Teilnahme am DFB-Pokalendspiel, wieder blieb der große Coup versagt - Eintracht Frankfurt siegt im Stuttgarter Neckarstadion klar mit 3:1.
21.04.1982
Denkbar knapp verpassen Briegel & Co. den Einzug in die Finals des UEFA-Cups: Nach einem 1:1 am Betzenberg unterliegt Kaiserslautern bei IFK Göteborg erst in der Verlängerung mit 1:2.
26.03.1983
Mit 7:0 gegen den Karlsruher SC gelingt dem 1. FCK der höchste Bundesligasieg.
19.05.1990
Zum fünftenmal bestreiten die Pfälzer ein Finale um den DFB-Pokal, jetzt endlich gelingt es, den Coup zu gewinnen: überraschend, aber verdient, mit 3:2 gegen Werder Bremen.
15.06.1991
Ein Jahr nach dem Pokalgewinn gelingt ein noch größerer Wurf: Ein grandioser 6:2 beim 1. FC Köln beschert der Elf von Trainer Feldkamp den dritten deutschen Meistertitel!
1991
Stefan Kuntz erhält die Auszeichnung als Deutschlands "Fußballer des Jahres".
10.04.1994
Das 7:1 beim MSV Duisburg bedeutet den deutlichsten Auswärtssieg der "Roten Teufel" in der Bundesliga-Geschichte.
1994
Mit 18 Toren und gleichauf mit dem Frankfurter Anthony Yeboah gewinnt Stefan Kuntz die Torjägerkanone des Bundesliga-Torschützenkönigs der Saison 93/94.
1995
Mit 3 Punkten Rückstand auf den Deutschen Meister Borussia Dortmund, erreichte der 1. FC Kaiserslautern den vierten Platz in der Abschlußtabelle und sicherte sich somit die Teilnahme am internationalen Wettbewerb.
18.05.1996
17:05 Uhr: Markus Münch von Bayer Leverkusen erzielt das Tor zum 1:1 Ausgleich. Elf Minuten später ist das Unfaßbare geschehen: Der 1. FC Kaiserslautern e.V. muß als Gründungsmitglied nach 33 Jahren Erstliga-Zugehörigkeit aus der Bundesliga absteigen. Die ganze Pfalz trägt Trauer.
25.05.1996
Eine Woche nach dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gewinnt der 1. FC Kaiserslautern den DFB-Pokal in Berlin. 17.000 Fans haben den 1. FCK nach Berlin begleitet.
03.08.1996
Am 3. August 1996 kommt es zum Duell zwischen dem Deutschen Meister Borussia Dortmund und dem amtierenden Pokalsieger Kaiserslautern. Nach einem überlegenen Spiel der Pfälzer verloren sie dennoch 5:6 nach Elfmeterschießen.
18.05.1997
Auf den Tag genau ein Jahr nach dem Abstieg, gelang dem 1. FC Kaiserslautern der direkte Wiederaufstieg in die1. Bundesliga. Vor den begeisterten Fans im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion bezwang der 1. FCK den VfB Lübeck mit 7:0 Toren.
02.08.1997
Der Aufsteiger Kaiserslautern legt einen fulminanten Start in die neue Saison hin. Beim Rekordmeister Bayern München gewinnen die Roten Teufel mit 1:0.
16.08.1997
Im DFB-Pokalwettbewerb treffen die Amateure aus Kaiserslautern auf die eigenen Profis im Fritz-Walter-Stadion.Mit 5:0 behält der damalige Tabellenzweite der Fußball-Bundesliga die Nase vorn und ist eine Runde weiter.
23.08.1997
Kaiserslautern gewinnt Zuhause gegen Schalke 04 mit 3:0 Toren. Damit erreichen die Pfälzer zum zweiten Mal in der Saison den ersten Tabellenplatz. Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte, der 1. FC Kaiserslautern sollte dieseFührung bis zum Saisonende nicht mehr hergeben.
28.10.1997
Der 1.FC Kaiserslautern präsentiert sich in diesem DFB-Pokalspiel als die bessere Mannschaft, muß aber am Endegegen den späteren Pokalsieger, Bayern München, mit 1:2 als Verlierer den Platz verlassen.
02.05.1998
Beim letzten Heimspiel der Saison, gewinnt Kaiserslautern gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0 Toren. Damit hat sich der 1. FC Kaiserslautern vorzeitig die Meisterschaft 97/98 gesichert. In der Geschichte der Fußball-Bundesliga bisher einmalig: Ein Aufsteiger hat sich den Titel des Deutschen Fußballmeisters erkämpft.
09.05.1998
Der 1. FC Kaiserslautern erhält vor über 20.000 mitgereisten Fans in Hamburg die Meisterschale von Egidius Braun überreicht. Das Endergebnis von 1:1 hatte nur noch statistischen Wert.
Saison 1998/1999 Als Deutscher Meister direkt qualifiziert, durften sich der Verein und die Fans auf tolle Spiele in der Champions League freuen. In der Vorrunde brillierten die „Roten Teufel“. Sie setzten sich gegen Benfica Lissabon, den PSV Eindhoven und HJK Helsinki durch und wurden souverän Gruppensieger. Doch im Viertelfinale wartete dann eine böse Überraschung auf den FCK: Mit dem FC Bayern München wurde den Lauterern der zweiten deutsche Verein zugelost. Nach einem 0:2 im Olympiastadion verloren die „Roten Teufel“ auch auf dem Betzenberg gegen den Rekordmeister mit 0:4. Das Aus für den FCK. Nach dem Ausscheiden in der Champions League war in der Bundesliga die Zielsetzung klar: das erneute Erreichen eines Champions League-Platzes. Die Chancen standen zunächst gut. Am letzten Spieltag gastierteder FCK bei Eintracht Frankfurt im Waldstadion. Für die Eintracht ging es um den Klassenerhalt, und der Überlebenswille schien offenbar größer. Mit einer desolaten Leistung ging der FCK 1:5 unter und verpasste den Platz in der Champions League.
Saison 1999/2000
Der FCK hatte sich unter den international spielenden Mannschaften etabliert und erreichte auch in der Saison 1999/2000 die Qualifikation zum UEFA-Cup. Mit der Verpflichtung Youri Djorkaeffs gelang den Verantwortlichen des Vereins ein großer Coup. Der französische Weltmeister verstärkte das Team von Otto Rehhagel und begeisterte mit seinem Spiel nicht nur die Fans auf dem Betzenberg.
Saison 2000/2001
Unruhe im Verein und immer lauter werdende Kritik veranlassten Meister-Trainer Otto Rehhagel am 1.10.2000 zum Rücktritt. Sein Erbe traten mit Andreas Brehme und Reinhard Stumpf zwei ehemalige Spieler des FCK an. Stumpf – jetzt Chef-Trainer - agierte bereits unter Rehhagel als Assistenz-Coach, Brehme wurde Teamchef. Und nach dem Motto „neue Besen kehren gut“, startete der FCK sensationell durch, Brehme und Stumpf brachten das Team auf die Champions- Legaue-Plätze. Doch dann kam der „Schwarze April“, als der FCK alles verlor, was es zu verlieren gab. In der Bundesliga setzte es eine Niederlage nach der anderen, und am Ende blieb noch nicht einmal ein UEFA-Cup-Platz. Im UEFA-Cup war der FCK hingegen erfolgreicher. Nach mühsamen Arbeitssiegen gegen Bohemians Dublin und Iraklis Saloniki wartete mit den Glasgow Rangers der erste große Verein in der dritten Runde. Das 0:1 im Ibrox-Park machten die Lauterer mit einer grandiosen Leistung vor ausverkauftem Betzenberg durch einen 3:0-Sieg wieder wett. Auch gegen Slavia Prag setzten sich die „Roten Teufel“ durch und empfingen im Viertelfinale den PSV Eindhoven auf dem Betzenberg. Nach dem Hinspiel-Sieg (1:0) sorgte der Elfmetertreffer von Mario Basler im Phillips-Stadion für den Einzug ins Halbfinale. Unschöne Szenen spielten sich nach dem Führungstreffer ab, als holländische Hooligans das Feld stürmten. Der spätere Lauterer Trainer Erik Gerets stellte sich mutig vor die Fans, beruhigte diese und verhinderte so einen drohenden Spielabbruch. Im Halbfinale war dann Endstation für den FCK. Gegen den spanischen Klub CD Alaves verloren die Pfälzer zunächst mit 1:5, Im Rückspiel auf dem Betzenberg mussten sie dann eine bittere 1:4-Schlappe einstecken. Der Traum vom Finale war ausgeträumt.
Saison 2001/2002
Mit sieben Siegen in Folge knackten die „Roten Teufel“ zu Beginn der Saison den Startrekord des FC Bayern München aus der Spielzeit 1995. Als Tabellenführer wurde im Lager der Lauterer schon von Meisterschaft geträumt, doch am Ende rutschten die Pfälzer nach einem 3:4 am letzten Spieltag beim VfB Stuttgart sogar noch aus den UEFA-Cup-Platz-Rängen und mussten im Sommer 2002 im UI-Cup antreten. Doch hier war nach einem 2:1-Sieg zuhause und einer 0:4-Niederlage in Teplice bereits in der ersten Runde Schluss. Am 15.4.2002 jubelte die gesamte Pfalz. Kaiserslautern wurde als eine der zwölf Städte auserkoren, die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland austragen dürfen. „Ich freue mich unbändig. Das ist eine tolle Sache. Ganz Rheinland-Pfalz wartet mit offenen Armen auf die WM-Gäste“, sagte Landesvater Beck euphorisch.
17.06.2002
Große Trauer herrschte hingegen am 17.6.2002. Fritz Walter starb im Alter von 81 Jahren. Der Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft und das Idol es 1. FC Kaiserslautern wurde in einer großen Trauerfeier in dem nach ihm benannten Stadion verabschiedet
Saison 2002/2003
Die Saison 2002/2003 wird man beim 1. FC Kaiserslautern sicherlich gerne vergessen wollen. Nach dem schlechtesten Start in der Bundesliga-Geschichte fanden sich die Lauterer auf dem letzten Tabellenplatz wieder. Teamchef Brehme musste gehen, Chef-Trainer Stumpf packte bereits zuvor seine Koffer. In der Führungsriege erklärte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich seinen Rücktritt. Der neue Vorstandschef René C. Jäggi brachte mit Erik Gerets einen neuen Chef-Trainer mit. Auf einer turbulenten Jahreshauptversammlung wurde der gesamte Aufsichtsrat entmachtet und um den Vorsitzenden Prof. Walter Ruda eine neue Crew gewählt. Sportlich schaffte Erik Gerets mit seinem Team die Sensation und sicherte nach einer grandiosen Rückrunde am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Als Krönung traten die „Roten Teufel“ im Pokalendspiel gegen den FC Bayern München in Berlin an. Doch der frisch gebackene Deutsche Meister war zu stark, um den dritten Pokalerfolg der Lauterer zuzulassen.
 
 
 
Top 50 1. FC Kaiserslautern